Rechtliches
der Kernwerk GmbH für die Nutzung von Hosting-, Server- und damit verbundenen Leistungen.
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der Kernwerk GmbH (nachfolgend „Anbieter“) und dem Kunden über die Bereitstellung von Cloud-, Dedicated- und GPU-Servern sowie zugehörigen Leistungen.
(2) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(1) Die Darstellung der Tarife auf der Website stellt kein verbindliches Angebot dar. Der Kunde gibt durch Abschluss des Bestellvorgangs (Checkout) ein verbindliches Angebot ab.
(2) Der Vertrag kommt durch Annahme seitens des Anbieters zustande, spätestens mit Bereitstellung des bestellten Servers bzw. Zugang zum Kundenpanel.
(1) Der Anbieter stellt Rechen- und Speicherressourcen gemäß der jeweils gewählten Tarifbeschreibung bereit. Technische Spezifikationen (CPU, RAM, Speicher, Traffic, Standort) ergeben sich aus der Auftragsbestätigung und dem Kundenpanel.
(2) Der Anbieter ist berechtigt, technische Maßnahmen zur Sicherheit, Wartung und Kapazitätssteuerung durchzuführen. Geplante Wartungen werden nach Möglichkeit angekündigt.
(3) Nicht enthalten sind, soweit nicht gesondert vereinbart: Anwendungssoftware, individuelle Administration, Backup außerhalb gebuchter Optionen, DDoS-Mitigation über den Standard hinaus.
(1) Der Kunde ist für Inhalte, Software und Konfiguration auf den gemieteten Systemen verantwortlich.
(2) Der Kunde verpflichtet sich, keine rechtswidrigen Inhalte zu speichern oder zu verbreiten und die Systeme nicht für Spam, Angriffe, Malware oder sonstige missbräuchliche Zwecke zu nutzen.
(3) Untersagt sind insbesondere Betrug, Phishing, Identitätsmissbrauch, DDoS- und andere Angriffe, Portscans ohne Erlaubnis, Brute-Force-Versuche, das Betreiben von Botnetzen, Kryptomining ohne ausdrückliche Freigabe sowie das Umgehen von Sicherheits- oder Zugriffsbeschränkungen.
(4) Ebenfalls verboten sind urheberrechts- oder markenrechtsverletzende Inhalte und Software, darunter „nulled“, gecrackte, geleakte oder anderweitig unrechtmäßig beschaffte Programme, Lizenzen, Themes, Plugins und Zugangsdaten. Der Kunde darf nur Inhalte und Software einsetzen, für die er die erforderlichen Rechte und Lizenzen besitzt.
(5) Bei einem Verstoß darf der Anbieter den betroffenen Server ohne Vorankündigung sperren, Inhalte sichern und den Vertrag außerordentlich kündigen. Gesetzlich erforderliche Meldungen an zuständige Stellen bleiben vorbehalten.
(3) Zugangsdaten sind geheim zu halten. Der Kunde haftet für Handlungen, die unter seinen Zugangsdaten vorgenommen werden, soweit er nicht nachweist, dass ihm kein Verschulden trifft.
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung angegebenen Preise. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht anders ausgewiesen.
(2) Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus, sofern nicht anders vereinbart. Bei Zahlungsverzug kann der Anbieter Leistungen nach Mahnung sperren oder kündigen.
(3) Bei 3 oder mehr offenen Rechnungen erhält der Kunde eine Zahlungswarnung. Ab 4 offenen Rechnungen oder einem offenen Gesamtbetrag von mindestens 3.000,00 € kann der Anbieter das Konto sperren und die Server anhalten.
(4) Bei einer Sperre wegen mehrerer offener Rechnungen kann auf die offenen Rechnungsbeträge eine Mahngebühr von 20 % erhoben werden. Nach vollständigem Zahlungseingang beginnt eine 30-tägige Strafzeit, während der das Konto und die Server eingeschränkt bleiben können.
(5) Wird die Sperre durch einen offenen Betrag von mindestens 3.000,00 € ausgelöst, erhält der Kunde eine Zahlungsfrist von 14 Tagen. Die Freischaltung und weitere Nutzung setzen die Prüfung des Zahlungseingangs durch den Anbieter voraus. Zahlungen über PayPal werden erst nach bestätigtem Zahlungseingang berücksichtigt.
(1) Verträge über Serverleistungen laufen, soweit nicht anders vereinbart, auf unbestimmte Zeit und können mit einer Frist von 7 Tagen zum Monatsende gekündigt werden.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere bei erheblichen Verstößen gegen § 4 vor.
(1) Der Anbieter strebt eine hohe Verfügbarkeit der Infrastruktur an. Verbindliche SLAs gelten nur, wenn sie gesondert schriftlich vereinbart wurden.
(2) Ausfallzeiten durch höhere Gewalt, Angriffe Dritter, Fehler des Kunden oder notwendige Wartungen begründen keinen Anspruch auf Minderung, soweit gesetzlich zulässig.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Die Haftung für Datenverlust ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger Anfertigung von Sicherungskopien durch den Kunden entstanden wäre.
Es gilt die Datenschutzerklärung des Anbieters. Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO abzuschließen.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Frankfurt am Main.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
(1) Nach Auftragseingang wird eine Rechnung erzeugt. Bis zur vollständigen Zahlung kann der Server den Status „pending“ (wartend) behalten und noch nicht produktiv provisioniert werden.
(2) Mit Zahlungseingang bzw. Freigabe der Rechnung beginnt die technische Bereitstellung.
Der Anbieter kann Systeme bei nachgewiesenem Missbrauch (z. B. Spam, Angriffe, illegale Inhalte) sperren oder kündigen. Der Kunde wird nach Möglichkeit vorher informiert, es sei denn, Gefahr im Verzug.
Bei Zahlungsverzug, offenen Rechnungen oder nicht bestätigten PayPal-Zahlungen kann der Anbieter den Zugang und die Serverleistung bis zur Klärung sperren. Einzelheiten zu Warnungen, Mahngebühren, Zahlungsfristen und einer möglichen Prüfungs- oder Strafzeit ergeben sich aus § 5.
Diese AGB sind eine Musterfassung für die Demo-Website und ersetzen keine Rechtsberatung. Vor produktivem Einsatz bitte anpassen und rechtlich prüfen lassen.